PräventivmedizinIn der Regel werden die Stufen der medizinischen Prävention folgendermaßen unterschieden:
Präventivmedizin
Unter Präventivmedizin versteht man die Medizin der Gesunderhaltung. Sie wird häufig auch die Medizin des 21. Jahrhundert genannt. Dies liegt daran, dass nie mehr Möglichkeiten als jetzt bestanden, Krankheiten zu vermeiden. Nie war gesunde Ernährung zu jedem Zeitpunkt und in solcher Breite erhältlich, nie gab es mehr Optionen des Gesundheitssports und nie waren die Möglichkeiten der Früherkennung und der Frühtherapie so leistungsfähig wie heute.
Prävention ist individuell: Je nach Ausgangslage unterscheidet man drei Formen
- Die primäre Prävention beinhaltet alle Maßnahmen, die dem Entstehen von Erkrankungen vorbeugen. Dazu gehören auch gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung sowie Entspannung und Stressbewältigung.
- Die sekundäre Prävention umfasst die Früherkennung von Erkrankungen und insbesondere Risikofaktoren sowie alle Maßnahmen zur Verhinderung des Ausbruchs einer Erkrankung. Auch hier ist häufig eine Lebensstiloptimierung ausreichend. Dies kann z.B. bei einem bekannten Bluthochdruck der Fall sein.
- Bei der tertiären Prävention geht es um die Verhinderung der Verschlimmerung einer bestehenden Erkrankung oder der Vorbeugung des Wiederauftretens. Beispielhaft sind Bewegungstherapie und Stressbewältigungsmaßnahmen nach einem Herzinfarkt.
In der Regel werden die Stufen der medizinischen Prävention folgendermaßen unterschieden:
| Präventionsart | Ansatz | Zielgruppen | Beispiele |
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| Primärprävention |
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| Sekundärprävention |
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| Tertiärprävention |
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