Presse- Kompetenzzentrum Gesundheitstourismus

Schriftgröße:
Presse

Presse

Kompetenzzentrum Gesundheitstourismus erhält Förderzusage

Kompetenzzentrum Gesundheitstourismus erhält Förderzusage

(01.12.2009) „Jetzt kann es losgehen“ freut sich Herr Kütbach, Bürgermeister von Bad Bramstedt und Sprecher des Kompetenzzentrums. Nachdem die landesweite Abstimmung erfolgreich abgeschlossen werden konnte, erhielt der Heilbäderverband als Initiator und Projektträger nun vom Wirtschaftsministerium das Startsignal.

Der finale Förderbescheid wird in Kürze übergeben. „Das Kompetenzzentrum wird die zentrale Ansprech- und Koordinationsstelle für den präventionsorientierten Gesundheitstourismus in Schleswig-Holstein darstellen“ erklärt Kütbach das Ziel des Projektes. „Wir wollen umfangreiche Unterstützung auf dem Weg zu hochqualitativen und erfolgreichen gesundheitstouristischen Programmen anbieten“. Qualitätsentwicklung und -sicherung, Marketing in enger Abstimmung mit den relevanten Institutionen im Land, Interessenvertretung und Informationsvermittlung gehören ebenfalls zum Leistungsspektrum. Insgesamt wird die Wettbewerbsfähigkeit des Gesundheitstourismus in Schleswig-Holstein verbessert. „Vor uns liegen viele spannende Aufgaben, deswegen werden wir uns ja auch personell verstärken“ so Kütbach weiter.

Große Resonanz auf 1. Gesundheitstouristisches Symposium

Große Resonanz auf 1. Gesundheitstouristisches Symposium

Ministerin Dr. Gitta Trauernicht, Min. f. Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren
Präsentation der neuen Internetseite, Vorsitzender Hans-Jürgen Kütbach
Power Up - Gesund schlafen in Friedrichskoog, Dipl. Volkswirt Jürgen Kulp
Präventionsreisen Landhaus Trendermarsch, Dr. med. Christian Pochhammer
Medical Checkup der Segeberger Kliniken, Dr. Mathias Rüdiger

Das 1. Gesundheitstouristische Symposium des Kompetenzzentrums Gesundheitstourismus Schleswig-Holstein (KGT) am 18. Februar in Bad Segeberg stieß bei touristischen Unternehmen, Vertretern von Kliniken, Orten, gesundheitstouristischen Anbietern und Politikern gleichermaßen auf große Resonanz.

Gesundheitsministerin Dr. Gitta Trauernicht hob in ihrem Grußwort hervor, dass Schleswig-Holstein für den Zukunftsmarkt Gesundheitstourismus hervorragend aufgestellt sei: „Wir brauchen keine künstlichen Skipisten. Schleswig-Holstein hat als Gesundheitsstandort beste Voraussetzungen und der Markt bietet viele Potenziale im Bereich Ernährung und Bewegung, die wir gut bedienen können. Mit unseren gesundheitstouristischen Angeboten im Bereich der Prävention und unseren Qualitätsstandards haben wir den richtigen Weg eingeschlagen.“

Einen Einblick in diese Qualitätsstandards und die Arbeitsweise des Kompetenzzentrums gab die Vorstellung der drei Pilotprojekte „Power Up – Gesund schlafen in Friedrichskoog“, „Präventionsreisen“ im  Landhaus Trendermarsch auf Nordstrand und „Medical Checkup“ in den Segeberger Kliniken. Dr. med. Andreas Keck bescheinigte Schleswig-Holstein in seinem Vortrag über den Wettbewerb gesundheitstouristischer Programme eine Führungsposition, da hier eine intensive Abstimmung zwischen Medizin- und Tourismusfachleuten bei der Entwicklung von Qualitätskriterien und darauf basierender Angebote bestehe.

Prof. Dr. med. Klaus-Michael Braumann vom Institut für Sportmedizin und Bewegung der Universität Hamburg wies in seinem Vortrag auf die präventivmedizinische Bedeutung und Trends der Bewegung hin. Großes Potenzial und spannende Herausforderungen bei der Entwicklung gesundheitstouristischer Programme sieht Braumann in der Einbindung des gesundheitlichen Umfeldes am Heimatort der Gäste. Wer beispielsweise im Gesundheitsurlaub Bewegungsprogramme absolviert, solle im Idealfall Zuhause nahtlos daran anknüpfen können.

Im Rahmen des Symposiums stellte der KGT-Vorsitzende Hans-Jürgen Kütbach den neuen Internetauftritt www.sh-gesundheit.de vor. Der Auftritt ergänzt sinnvoll die touristischen Portale im Land, da er auch die primär am gesundheitlich-medizinischen Teil der Angebote interessierten Kunden anspricht und Informationen hierfür bereithält. Darüber hinaus werden mit dem Portal Unternehmen angesprochen, die ihren Mitarbeitern Präventionsprogramme bereitstellen möchten.

„Im Rahmen des Symposiums wurde mir von vielen Seiten Interesse an Kooperationen und Partnerschaften signalisiert“, resümiert Hans-Jürgen Kütbach. „Über diese große Resonanz freue ich mich sehr. Zusammen mit unseren Partnern werden wir aus den gewonnen Erfahrungen der drei Pilotprojekte weitere Produkte in Kooperation mit touristischen und medizinischen Anbietern entwickeln. Den Gesundheitstourismus in Schleswig-Holstein werden wir damit konsequent weiter nach vorne bringen.“

Startschuss für Pilotprojekte - Bundesweite Resonanz nach Pressekonferenz mit den Ministerien
Gesundheitsministerin Dr. Gitta Trauernicht
Vorsitzender des Kompetenzzentrums Gesundheitstourismus Hans-Jürgen Kütbach

Startschuss für Pilotprojekte - Bundesweite Resonanz nach Pressekonferenz mit den Ministerien

Gesundheitsministerin Dr. Gitta Trauernicht, Wirtschaftsstaatssekretärin Karin Wiedemann und Vorsitzender Hans-Jürgen Kütbach haben am 8. September 2008 das Kompetenzzentrum Gesundheitstourismus vorgestellt. Das von Gesundheits- und Wirtschaftsministerium gemeinsam geförderte Zentrum soll zu einer zentralen Ansprech- und Koordinationsstelle für den Gesundheitstourismus in Schleswig-Holstein werden.

„Mit der Gründung des Kompetenzzentrums Gesundheitstourismus und mit klaren inhaltlichen Qualitätsanforderungen für gesundheitstouristische Programme im Bereich der Prävention will Schleswig-Holstein sich in diesem touristischen Marktsegment profilieren“, sagte Gesundheitsministerin Trauernicht.

Wirtschaftsstaatssekretärin Wiedemann erklärte: „Immer mehr Menschen wollen in ihrem Urlaub etwas für ihre Gesundheit tun und sind auch bereit, dafür Geld auszugeben.“ Schleswig-Holstein sei mit der guten geografischen Lage zwischen zwei Meeren, seinem guten Image als Gesundheits- und Urlaubsland und seinen Kompetenzen imstande, diesen Markt zu bedienen. Mit dem Kompetenzzentrum Gesundheitstourismus werde eine hohe Produkt- und Programmqualität gesichert, die ganz im Zeichen der Umsetzung des touristischen Handlungskonzepts der Landesregierung stehe. „Es geht um eine hohe Qualität für die von uns ins Auge gefassten touristischen Zielgruppen Best Ager, junge Familien mit Kindern und anspruchsvolle Genießer. Dabei ist das Kompetenzzentrum Gesundheitstourismus ein wichtiger Partner“, so Wiedemann.

Das neue Kompetenzzentrum sieht für 2008 die konkrete Entwicklung beispielhafter gesundheitstouristischer Angebote im Bereich der Prävention als Hauptaufgabe. „Ab 2009 wollen wir dann im größeren Maßstab den vorhandenen örtlichen Akteuren bei der Entwicklung und Qualitätssicherung der Produkte sowie bei einer erfolgreichen Platzierung auf dem hart umkämpften Gesundheitsmarkt helfen“, erklärte Kütbach.

Kompetenzzentrum verdoppelt seine Mitgliederzahl und schreibt Pilotprojekte aus

Kompetenzzentrum verdoppelt seine Mitgliederzahl und schreibt Pilotprojekte aus

Das im Mai 2008 gegründete Kompetenzzentrum Gesundheitstourismus Schleswig-Holstein hat auf seiner ersten Mitgliederversammlung Mitte Juli in Damp 7 weitere Mitglieder aufgenommen und konnte so seine Mitgliederzahl verdoppeln. Gemeinsam wurde beschlossen, die Arbeit mit drei Pilotprojekten zu starten. Gefördert mit Mitteln der Gesundheitsinitiative aus dem Sozialministerium sollen so bis Jahresende die ersten hochqualitativen präventiv-medizinischen Angebote entwickelt und die Vermarktung begonnen werden. Mit einer detaillierten Prozessdokumentation haben diese Projekte einen Modellcharakter für weitere Projekte und erleichtern deren Entwicklung.
Die Bewerbung für ein Pilotprojekt ist nicht auf die Mitglieder des Kompetenzzentrums beschränkt. Nähere Informationen erhalten Sie beim Kompetenzzentrum.

Gute Resonanz zur Gründungs- und Informationsveranstaltung des Kompetenzzentrums Gesundheitstourismus

Gute Resonanz zur Gründungs- und Informationsveranstaltung des Kompetenzzentrums Gesundheitstourismus

Das Kompetenzzentrum Gesundheitstourismus wurde am 14.5.2008 in Bad Bramstedt gegründet. Im Anschluss an die Gründungsversammlung fand eine große Informationsveranstaltung statt, die von unterschiedlichsten Akteuren aus Tourismus und Medizin, Vertretern der Ministerien (Gesundheit und Wirtschaft) und vielen weiteren Interessierten aus dem ganzen Land besucht wurde.
Nachdem Herr Kütbach die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßt und noch einmal die Entwicklungsphase für das Kompetenzzentrum vorgestellt hatte, erläuterte Frau Dr. Siegl die Integrationsfähigkeit des Kompetenzzentrums in die Landestourismusstrategie.
Daran anschließend berichtete Herr Tretbar-Endres über das Projekt aus Sicht der Gesundheitsinitiative des Landes und betonte das Alleinstellungsmerkmal, das durch die Zusammenarbeit von Tourismus und Medizin auf der Grundlage des Qualitätshandbuches erreicht werden solle. In dem folgenden Vortrag von Herrn Dr. Keck erfuhren die Anwesenden viele Details über die Arbeit des Kompetenzzentrums und den präventivmedizinischen Markt. Nach dem Vortrag hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, im direkten Gespräche konkrete Fragen zu stellen.

Weitere Informationen:

Pressearchiv
Download

Ältere Meldungen zur Entstehung des Kompetenzzentrums unter: http://www.heilbaederverband-sh.de/hbv/presse.php