Zertifizierung- Kompetenzzentrum Gesundheitstourismus

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Zertifizierung

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Eine Zertifizierung stellt heute für den Kunden eine verlässliche Qualitätsaussage dar und bedeutet somit für den Anbieter einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung. Das Kompetenzzentrum Gesundheitstourismus Schleswig-Holstein wird mit der Aufnahme seiner Geschäftstätigkeit die Zertifizierung einzelner gesundheitstouristischer Angebote durch externe fachkompetente Organisationen und Institutionen organisieren. Die Basis der Zertifizierung wird das Qualitätshandbuch „Präventionsorientierter Gesundheitstourismus in Schleswig-Holstein" darstellen (s. u.), welches gemeinsam von medizinischen und touristischen Akteuren entwickelt wurde.

Zertifizierung und Qualitätsansprüche

Zertifizierung und Qualitätsansprüche

Qualitätsansprüche

Qualitätsansprüche

Definition von Qualität

Dem Ansatz des Kompetenzzentrums Gesundheitstourismus Schleswig-Holstein liegt ein kundenorientierter und prozessbezogener Qualitätsbegriff zugrunde. Dies bedeutet, dass Qualität durch die medizinisch-gesundheitlichen und touristischen Leistungen am Gast sichtbar wird. Um hier Standards zu setzen, werden sowohl die strukturellen medizinischen und touristischen Voraussetzungen („Strukturqualität“), der Ablauf des Aufenthalts mitsamt seinen touristischen und medizinischen Gegebenheiten („Prozessqualität“) und das nachweislich erreichte Ergebnis des Aufenthaltes („Ergebnisqualität“) durch das Kompetenzzentrum definiert und überprüft. Dies erfolgt unter Beachtung sämtlicher medizinisch-gesundheitlich relevanter Standards, deren Einhaltung stets vorrangig zu gewährleisten ist.

Qualitätshandbuch

Das Kompetenzzentrum hat unter Mitwirkung eines interdisziplinär besetzten Qualitätsbeirats ein "Qualitätshandbuch für den präventionsorientierten Gesundheitstourismus" herausgegeben. Dieses Handbuch beschreibt die Qualitätsstandards, die die präventionsorientierten Programme im Gesundheitstourismus in Schleswig-Holstein erfüllen müssen. Eine Vielzahl von Checklisten erleichtert den Partnern die geforderten Qualitätsstandards umzusetzen.

Druckfrisch erschienen ist darüber hinaus ein "Praxishandbuch für den präventionsorientierten Gesundheitstourismus". Es dient allen Akteuren als eine konkrete praxisbezogene Umsetzungshilfe bei ihrer Arbeit. Das Themenspektrum umfasst die Produktentwicklung, Qualitätssicherung, Marketing und Vertrieb sowie die Produktpflege.

Muss-Bestandteile eines Programms

  • Medizinische Leitung nach definierten Qualifikationsstufen
  • Persönliche Begleitung während des gesamten Aufenthaltes an mindestens zwei medizinisch orientierten Kontaktpunkten (Behandlungen, Kurssitzungen, Konsultationen etc.) pro Aufenthaltstag
  • Einordnung in eines der drei Basisthemen „Aktivität & Bewegung“, „Thalasso“ oder „Empowerment“ und Orientierung auf eine Indikation (Sekundär- und Tertiärprävention) oder einen konkret benannten medizinischen Nutzen (Primärprävention)
  • Genaue Beschreibung der Programmziele und –inhalte und der Indikationen (Ausschreibung)
  • Berücksichtigung sämtlicher im Qualitätshandbuch definierter Qualitätsstandards